Warburg. An der Bahnhofstraße in Warburg haben die Bauarbeiten für die barrierefreie Bushaltestelle „Post“ begonnen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, die Nahverkehrsgesellschaft Westfalen-Lippe (NWL) und die Hansestadt Warburg investieren gemeinsam rund 200.000 Euro in den barrierefreien Ausbau der Haltestelle am Beginn der barrierefreien Innenstadt und den Neubau der Stützwand. Die Arbeiten führt die Baufirma Bracht aus, der Abschluss ist für Ende des Jahres geplant.

Bereits in der Vorwoche wurden große Betonfertigteile angeliefert und auf benachbarten Parkplätzen zwischengelagert. Die alte Steinmauer ist in schlechtem Zustand und wird Stein für Stein abgetragen – ein kompletter Neubau gilt als einzige Lösung. Auch die Bushaltebucht und die darunterliegenden Schichten werden vollständig entfernt. Anschließend werden die neuen Betonfertigteile gesetzt und hinterfüllt. Zum Schluss entstehen barrierefreie Bordsteine für einen ebenerdigen Einstieg, taktile Elemente für sehbehinderte Menschen und ein neuer Wetterschutz.

Während der Bauzeit kann die Haltestelle Post nicht angefahren werden. Betroffen sind die Stadtbuslinien W1 und W2 in Fahrtrichtung Innenstadt sowie die Regionalbuslinie 140 in Richtung Hofgeismar. Fahrgäste können auf die Haltestellen Kasseler Straße (rund 100 Meter entfernt) und Stadt-/Kreisverwaltung (rund 300 Meter entfernt) ausweichen.

Im Baustellenbereich sind Parkplätze und Gehweg einseitig nicht nutzbar. Die Parkstände in der ersten Reihe des Postparkplatzes können nur eingeschränkt genutzt werden.

Quelle: Hansestadt Warburg
Foto: Stadt Warburg

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