Sportliche Spitzenleistungen, zwei neue Streckenrekorde und zahlreiche besondere Geschichten entlang der Strecke. Der 9. Almetal-Marathon lockte am Sonntag, 18. Oktober 2026, wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer ins Almetal. Begleitet von begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern führte die Strecke von Harth-Ringelstein durch die reizvolle Landschaft des Almetals bis zum Ahorn-Sportpark in Paderborn. Mit 405 Finishern verzeichnete die Veranstaltung zum zweiten Mal in Folge einen Teilnehmerrekord. Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte Mario Teune von der Running Crew Münster. In 2:34:11 Stunden sicherte er sich nicht nur den Marathonsieg, sondern stellte zugleich einen neuen Streckenrekord auf. Auf den weiteren Podiumsplätzen folgten Vorjahreszweiter Tim Fasel (LSF Münster) und Wolfgang Freitag (Delbrück läuft – LV Oelde). Der bisherige Rekordhalter und zweimalige Sieger Patrick Jazwiec war in diesem Jahr aufgrund seiner Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon nicht am Start. Auch bei den Frauen fiel der Streckenrekord. Annika Krause setzte sich in 3:23:03 Stunden durch und sicherte sich den Sieg vor Sarah Schloos aus Paderborn und Vorjahressiegerin Nicole Kursawe (ASG Teutoburger Wald). Für einen außergewöhnlichen Moment sorgte Mario Teune bereits auf der ersten Streckenhälfte. Aufgrund seines hohen Tempos musste der Start des Unteren Halbmarathons an der Wewelsburg kurzzeitig verzögert werden. So lief der spätere Marathonsieger durch ein Spalier der 215 wartenden Halbmarathonläuferinnen und -läufer. Den Unteren Halbmarathon von Wewelsburg bis zum Ahorn-Sportpark gewann Daniel Büsche (ASG Teutoburger Wald) in 1:21:37 Stunden. Lukas Lindemann (Beyond Miles Run Club Pad) und Bertram Hein (LC Paderborn) komplettierten das Podium. Bei den Frauen setzte sich Jennifer Brink aus Bad Oeynhausen vor Jolina Thormann (KSV Baunatal) und Alexandra Peitz (Non-Stop-Ultra Brakel) durch. Auf der Strecke des Oberen Halbmarathons von Harth-Ringelstein bis zur Wewelsburg gingen 152 Läuferinnen und Läufer an den Start. Bei den Frauen entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen den Bürener Läuferinnen Carla Henke und Jessica Kleff. Mit einer starken Schlussphase sicherte sich Carla Henke in 1:39:08 Stunden den Sieg. Dritte wurde Noema Wolff aus Lübbecke. Bei den Männern gewann Maximilian Stimpel aus Bad Wünnenberg in 1:22:54 Stunden vor Jannic Altstädt (Esel-Runner Rüthen) und Stephan Rose (VfL Bochum 1848). Großen Zuspruch erhielt erneut die 4 × 10,5-Kilometer-Staffel. Mit 14 Teams erreichten so viele Staffeln wie noch nie das Ziel im Ahorn-Sportpark. Den Sieg sicherte sich das LC Paderborn-Team mit Michael Krusemark, Kea Wagemann, Nele Weike und Marc Leinekein in 2:44:18 Stunden. Besonders spannend wurde es im Kampf um Platz zwei. Die Staffel SKI 25 mit Leander Siebel, Finley Siebel, Phillip Kother und Malte Ahrens setzte sich im Schlussspurt mit nur zwei Sekunden Vorsprung gegen die LG Wiedenbrück durch. Für diese liefen Rainer Beckers, Sebastian Bewermeier, Patrick Elbracht und Peter Stienemeier. Das bemerkenswerte bei den jungen Zweitplatzierten aus der männlichen Jugend U20. Sie sehen sich selbst weniger als Läufer, sondern sind hauptsächlich auf dem Fußballplatz zu Hause. Besondere Geschichten und Begeisterung entlang der Strecke Neben den sportlichen Leistungen waren es vor allem die persönlichen Geschichten, die den Almetal-Marathon erneut auszeichneten. Adalbert Grüner (Non-Stop-Ultra Brakel) beendete mit seinem 196. Marathon nach eigener Aussage seine Marathonkarriere. Ganz verabschieden möchte er sich jedoch nicht: Im kommenden Jahr plant er einen Start auf einer der Halbmarathonstrecken. Einen weiteren Meilenstein feierte Ulrich Schäfermeier vom SC Borchen. Bei seinem 150. Marathon wurde er an der Verpflegungsstation bei Kilometer 31,5 von seinen Lauffreundinnen und -freunden sowie Vereinsmaskottchen Borchi Bär begeistert empfangen. Auch entlang der Strecke herrschte beste Stimmung. Besonders in Alfen wurden die Teilnehmenden lautstark angefeuert und mit Cheerleader-Puscheln motiviert. Dass der Almetal-Marathon längst über die Region hinaus bekannt ist, zeigte sich unter anderem an Gabi und Dieter Bastian (DJK SC Vorra), die eigens mit dem Zug aus Bamberg angereist waren. Positive Bewertungen und die besondere Strecke hatten sie auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Zwölf Vereine sorgen gemeinsam für ein besonderes Lauferlebnis Die vielen positiven Rückmeldungen zur liebevollen Organisation unterstrichen einmal mehr den besonderen Charakter des Almetal-Marathons. Hinter der Veranstaltung stehen zwölf Sportvereine aus den Ortschaften entlang der Alme, die gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf und eine herzliche Atmosphäre sorgten. Holger Hayn vom ausrichtenden SV Rot-Weiß Alfen bedankte sich insbesondere beim Kernteam, das die Veranstaltung über Monate vorbereitet und am Veranstaltungstag die verschiedenen Start-, Wechsel- und Zielbereiche koordiniert hatte. Christian Melzer vom SV 21 Büren gab in Harth-Ringelstein mit der Startklappe das Signal für die Läufe. Iven Vaupel und Annika Meschede vom TSV Tudorf betreuten den zentralen Knotenpunkt an der Wewelsburg. Im Zielbereich des Ahorn-Sportparks sorgten Maren Richts vom Ahorn-Sportpark und Zielmoderator Thorsten Brinkman vom SV Rot-Weiß Alfen für einen gelungenen Abschluss. Mit großem ehrenamtlichem Engagement, sportlichen Höhepunkten und zahlreichen persönlichen Erfolgsgeschichten zeigte der 9. Almetal-Marathon erneut, was die Veranstaltung auszeichnet: die Verbindung aus sportlicher Herausforderung, Gemeinschaft und einem besonderen Lauferlebnis inmitten des Almetals. Der Blick richtet sich bereits auf die nächste Auflage. Dann hoffen die Organisatoren, neben Schirmherr Landrat Christoph Rüter, der in diesem Jahr verhindert war, eine Staffel der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an der Startlinie begrüßen zu können. Foto 1 (Thomas Finke): Die Sieger der Marathon-Strecke beim 9. Almetal-Marathon mit Matthias Hornberger (Stadtsportverband Paderborn, erster von links), Holger Hayn (zweiter von links) und Ralf Pahlsmeier (Ahorn-Sportpark, erster von rechts). Quelle: Ahorn-Sportpark Paderborn Beitragsnavigation Kurze Umleitung für vier Linien in Paderborn Klima.Sieger 2027: Westfalen Weser vergibt bis zu 25.000 Euro Förderung für energetische Sanierungsprojekte von Vereinen in der Region