Salzkotten. Fast 140 Kinder, ihre Familien und rund 250 Gäste haben in der vergangenen Woche den Abschluss des Sommerleseclubs 2026 gefeiert. Weil die Stadtbibliothek für die vielen Teilnehmenden zu klein geworden war, fand die Feier diesmal im Ratssaal statt – und auch der war gut gefüllt. Für einen besonderen Auftakt sorgte die Erzählerin und Wortakrobatin Johanna Wollin mit ihrem Standup-Storytelling. Gemeinsam mit den Kindern entwickelte sie die Geschichte einer kleinen, lese- und schreibbegeisterten Ameise. Die Kinder steuerten Geräusche, Wörter und eigene Ideen bei. Im Mittelpunkt standen aber die Leseleistungen der Kinder: 238 hatten sich in diesem Jahr angemeldet, 163 nahmen erfolgreich teil – gemeinsam wurden rund 1.000 Bücher gelesen. Hinter dem Erfolg steckt viel Engagement. Die Vorbereitungen beginnen bereits im Januar. Im Sommer begleiten das Bibliotheksteam und Ehrenamtliche die Kinder und tauschen sich mit ihnen über ihre Bücher aus. Bibliotheksleiterin Maike Sprenger schreibt in jedes Logbuch eine persönliche Nachricht. "Ich freue mich jedes Jahr besonders darauf, die Logbücher in den Händen zu halten und zu sehen, was die Kinder gelesen und gestaltet haben", sagt sie. "Zu sehen, mit wie viel Freude sie dabei sind, ist für uns alle eine große Motivation." Jedes erfolgreiche Kind erhielt eine Tasche mit Logbuch, Urkunde und Eis-Gutschein. Zusätzlich wurden Gutscheine für die Buchhandlung Nicolibri und den Kletterpark BlocBuster in Paderborn verlost, die 40 kreativsten Logbücher bekamen einen Sonderpreis. Überreicht wurden die Taschen von Anne Hüser, Schulleiterin der Liboriusschule, Martin Herbst, Leiter des BeratungsCenters Salzkotten der VerbundVolksbank OWL, und Bürgermeister Ulrich Berger. Die Stadtbibliothek dankt der VerbundVolksbank OWL eG, der Felix und Hedwig Klingenthal Stiftung, der Bürgerstiftung Salzkotten, dem Förderverein der Stadtbibliothek sowie zahlreichen Unternehmen aus der Region. Gefördert wird der Sommerleseclub zudem vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW. Zum Abschied gab es für jedes Kind noch einen Donut – ein passender Schlusspunkt für einen Nachmittag, der gezeigt hat, dass Lesen vor allem eins sein kann: ein gemeinsames Erlebnis mit viel Spaß. Quelle: Pressemitteilung der Stadt Salzkotten Beitragsnavigation Salzkotten: Lesereise mit dem „Igelobstkuchen“ für Kinder Stadt Salzkotten zeichnet Menschen aus, die Heimat und Kultur lebendig halten